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Oliver Reitz

Direktor des Eigenbetriebs Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim (WSP)

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"Homeoffice" ist das Wirtschaftswort des Jahres 2020

Das "Wirtschaftswort des Jahres 2020" stand zur Publikumswahl. Die Vorauswahl traf eine zehnköpfige Jury namhafter Persönlichkeiten. Am Ende war die Abstimmung eindeutig: „Homeoffice“ ist das Wirtschaftswort des Jahres 2020, gefolgt von „Systemrelevanz“ und „Lockdown“.
Foto: DDW Die Deutsche Wirtschaft GmbH

Wörter und somit auch Sprache haben Macht und sie haben Einfluss auf unsere Gesellschaft. Die Sprache reagiert auf Umstände und aktuelle Situationen. Das zeigt auch das durch die Corona-Pandemie krisengebeutelte Jahr 2020. Zum Beispiel hat das Leibnitz-Institut für Deutsche Sprache (IDS) eine Liste von rund 1000 neuen Wörtern rund um das Thema Corona veröffentlicht.

"Wir leben in Zeiten von Rankings, Bewertungslisten und Analytics. Wir leben aber auch in Zeiten, die Sprache neu bewertet und sortiert. Hate speech, fake news und shit storms auf der einen Seite, Podcast Boom, Poetry Slams und höheres Bewusstsein für Qualitäts-Journalismus auf der anderen Seite."
Michael Oelmann, Jurymitglied & Herausgeber des Unternehmermediums Die Deutsche Wirtschaft.

Und auch im Bereich Wirtschaft haben viele neue Wörter in unsere Alltagssprache Einzug gehalten.

„Wir leben in Zeiten von Rankings, Bewertungslisten und Analytics. Wir leben aber auch in Zeiten, die Sprache neu bewertet und sortiert. Hate speech, fake news und shit storms auf der einen Seite, Podcast Boom, Poetry Slams und höheres Bewusstsein für Qualitäts-Journalismus auf der anderen Seite“, sagt Jurymitglied Michael Oelmann, Herausgeber des Unternehmermediums Die Deutsche Wirtschaft.

Die DDW hatte für die Wahl eine eigene Seite eingerichtet auf der vom 18.01 -31.01. 2021 abgestimmt werden konnte.

Unterstützt wurde die Wahl zum Wirtschaftswort des Jahres von der Agentur REINSCLASSEN. Sie ermittelte im Vorfeld eine Shortlist durch Medienauswertungen und Web-Auswertungen. Inhaber Armin Reins: „Noch nie entstanden so viele neue Wirtschaftswörter wie im vergangenen Jahr. Das Wort, dass im vergangenen Jahr im wirtschaftlichen Bereich herausragt, verdient eine besondere Auszeichnung. Deshalb küren wir das Wirtschaftswort des Jahres“.

Die Vergabe erfolgte in drei Stufen: Auf Basis von Medienauswertungen und Web-Auswertungen wurde eine Shortlist aus rund 100 Begriffen ermittelt und der zehnköpfigen Jury vorgelegt. Diese bestand aus bekannten Persönlichkeiten wie Serieninvestor Frank Thelen, Nachrichtensprecherin Judith Rakers, dem ehemaligen Bundestagsabgeordneten Wolfgang Bosbach, dem Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Professor Dr. Michael Hüther, der Bundesvorsitzenden des Verbands DIE JUNGEN UNTERNEHMER Sarna Röser, Influencer Torben Platzer, TV-Ikone Judith Williams, Medienunternehmer Jens de Buhr, Armin Reins und Michael Oelmann.

Die Jury hatte sich im Vorfeld auf ihre sieben Favoriten festgelegt:
1. Home Office
2. Lockdown
3. Systemrelevanz
4. Digitalisierungszwang
5. Wumms
6. Zoomen
7. Solo-Selbstständige

An dem Online Voting beteiligten sich insgesamt 10.921 Personen. Zum Schluss waren sich Jury und Publikum einig und das erste Wirtschaftswort des Jahres wurde gekürt.

pm/tm

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