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Oliver Reitz

Direktor des Eigenbetriebs Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim (WSP)

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Hochschule Pforzheim: Ein Stückchen Glück zum Mitnehmen

Pforzheim. Der diesjährige Nikolaustag könnte ein besonders glücklicher werden. Zumindest für BesucherInnen des Studiums Generale an der Hochschule Pforzheim. Professor Dr. Hanno Beck von der Hochschule Pforzheim gibt am Mittwoch, 6. Dezember, ab 19 Uhr Einblicke in die wichtigsten Erkenntnisse der Glücksforschung und stellt einfache Ideen vor, wie man glücklicher wird.
Professor Dr. Hanno Beck gibt im Studium Generale Einblicke in die Glücksforschung Foto : privat

30.11.2023

Wussten Sie, dass Computer und Smartphones unglücklich machen? Dass Lottogewinner nicht viel glücklicher sind als Nicht-Lottogewinner? Dass Paare glücklicher sind als Singles? Und dass Glück sexy macht? Auf der Suche nach dem Glück finden sich viele Dinge – Schokolade, ein Kompliment oder ein netter Abend unter Freunden –, die kurzzeitig wirken. Doch wenn es um langfristige Zufriedenheit geht, wird es schon deutlich komplizierter und so sucht der Mensch schon seit Jahrtausenden nach dem Rezept zum Glücklichsein.

Die moderne Glücksforschung begibt sich mit Hilfe wissenschaftlicher Methoden auf die Suche nach Antworten und sie hat enorme Fortschritte gemacht. Professor Dr. Hanno Beck von der Hochschule Pforzheim gibt am Mittwoch, 6. Dezember, ab 19 Uhr Einblicke in die wichtigsten Erkenntnisse der Glücksforschung und stellt einfache Ideen vor, wie man glücklicher wird. Sein Vortrag „Glück – was im Leben wirklich zählt“ beschließt das Studium Generale im Wintersemester 23/24 und findet im Audimax der Hochschule statt.
Seit es Menschen gibt, jagen sie das Glück, und obwohl wir oft intuitiv wissen, was uns glücklich macht, bleiben viele Fragen offen. „Einerseits ist es so, dass Glücksempfinden zu 35 bis 50 Prozent genetisch vorbestimmt zu sein scheint. Es hängt wohl damit zusammen, dass die Gene bestimmen, wie man mit Stress umgeht, und das führt dann dazu, dass Menschen leichter oder schwerer Glücksgefühle entwickeln. Die gute Nachricht dabei ist jedoch andererseits: 50 Prozent hat man selbst in der Hand“, so Beck im WELT-Interview.

Am Nikolausabend gehen die BesucherInnen des Studium Generale diesen gestaltbaren 50 Prozent gemeinsam mit dem Ökonomen auf den Grund. Doch eins vorweg: „Anhaltend glücklich zu sein, geht eigentlich nicht“, sagt er. Das wäre wie eine Droge, von der der Mensch immer mehr bräuchte.


Professor Dr. Hanno Beck ist seit 2006 Professor für Volkswirtschaftslehre an der Hochschule Pforzheim. Er studierte Volkswirtschaftslehre an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und promovierte dort am Lehrstuhl für Wirtschaftspolitik. Anschließend war er acht Jahre lang Mitglied der Wirtschaftsredaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, für die er täglich über die Finanzmärkte und die Fondsindustrie berichtete. Seine Forschungsschwerpunkte in seiner heutigen wissenschaftlichen Tätigkeit liegen im Bereich der verhaltensorientierten Ökonomik (Behavioral Economics), der Medienökonomik und ausgewählten finanzwissenschaftlichen Themen wie z.B. der Staatsverschuldung. Er ist Autor zahlreicher wissenschaftlicher Publikationen zur Internet- und Medienökonomie, zu Finanzmärkten und zur Sozialpolitik. Darüber hinaus hat er einige populärwissenschaftliche Bücher verfasst, die zu Bestsellern wurden, unter anderem „Der Alltagsökonom“, „Die Logik des Irrtums“ und „Geld denkt nicht“, für das er 2013 den „Deutschen Finanzbuchpreis“ erhielt. Zuletzt erschienen sind 2022 seine Bücher „Inflation“ und „Gefahr für unser Geld? Die neuen Propheten des Geldes und die Zukunft unseres Währungssystems“.

pm/tm

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