Glamour trifft Spitzensport

Der Schwarz Weiß Club Pforzheim und der Goldstadtpokal 2026: Wenn Anfang des Jahres das CongressCentrum Pforzheim im Glanz funkelnder Abendroben, rhythmischer Musik und sportlicher Höchstleistung erstrahlt, ist es wieder so weit: Der Goldstadtpokal wird vergeben.
Spitzenpaar Razvan Dumitrescu und Jacky Joos beim Goldstadtpokal 2023 im CongressCentrum Pforzheim. Foto: @vstudio.photos

03.09.2025 / Tanja Meckler

Der Schwarz Weiß Club Pforzheim (SWC) ist der kreative Kopf hinter dem traditionsreichen Tanzturnier, das sich längst weit über die Stadtgrenzen hinaus einen Namen gemacht hat. „Der Goldstadtpokal ist kein Pokal von der Stange – jedes Jahr wird ein neues Exemplar entworfen und gefertigt“, erzählt Bernd Roßnagel, Präsident des Vereins. Ein echtes Unikat – genau wie der Abend selbst.

Finale der U21, Foto: SWC Pforzheim

Tanz, Takt und Gala

Was früher ein reines Tanzsportturnier war, ist heute eine Mischung aus Top-Leistung und gesellschaftlichem Glanzlicht. Seit 2015 ist der klassische Galaball integraler Bestandteil des Abends. Damit hat sich der Charakter der Veranstaltung grundlegend verändert – ganz zur Freude vieler Gäste.
„Wir wollten weg vom reinen Wettkampfcharakter“, so Roßnagel. „Heute verbinden wir Sport, Show und festliches Ambiente auf höchstem Niveau.“ Ein Konzept, das funktioniert – nicht zuletzt dank vieler ehrenamtlicher Helfer, die hinter den Kulissen an Zeitplänen feilen, Show-Acts organisieren und Partner aus der Wirtschaft gewinnen.

Ivan Smekalkin & Yeva Liermontova, Foto: DAVI Production

Von der Tanzfläche ins Trainerteam

Ein schönes Beispiel für die enge Bindung zwischen Turnier und Club ist das Tanzpaar Anastasia und Sergiu Maruster. Sie waren viele Jahre fester Bestandteil des SWC, standen mehrfach beim Goldstadtpokal auf dem Parkett und sind mittlerweile ins Profilager gewechselt. Ihrem Heimatclub bleiben sie dennoch treu – heute als Trainer für den Nachwuchs. So schließt sich der Kreis – und ein Stück Weltklasse bleibt in der Region.

Vladyslav Tsykhanovskyi & Veronika Tsikhanovska, Foto: BobNL design & photography

WirtschaftsKRAFT hat mit Bernd Roßnagel, Präsident des Schwarz Weiß Club Pforz­heim, über den Goldstadtpokal 2026 gesprochen.

WirtschaftsKRAFT: Herr Roßnagel, worauf dürfen sich die Gäste beim Goldstadtpokal 2026 besonders freuen?
Bernd Roßnagel: Der Goldstadtpokal ist, wie in jedem Jahr, eine Mischung zwischen gesellschaftlichem Ereignis und einer Spitzensportveranstaltung. Auch im nächsten Jahr werden die weltbesten Tänzer nach Pforzheim kommen, um die begehrten Pokale zu gewinnen. Wir wollen, dass unsere Gäste einen schönen Abend im CCP verbringen und mit besten Erinnerungen nach Hause gehen.
WirtschaftsKRAFT: Wie halten Sie die Veranstaltung frisch und lebendig?
Bernd Roßnagel: Es ist in jedem Jahr eine Herausforderung, unseren Gästen einen abwechslungsreichen Abend zu bieten. Aber die fantastischen Tänzerinnen und Tänzer helfen dabei, dass wir beim Goldstadtpokal diese einzigartige Stimmung kreieren.
WirtschaftsKRAFT: Welche Chancen rechnet sich der Verein selbst beim Goldstadtpokal 2026 aus?
Bernd Roßnagel: Wir hoffen, dass unser Spitzenpaar Razvan Dumitrescu und Jacky
Joos wieder in das Finale des Weltranglistenturniers in den Latein-amerikanischen Tänzen einziehen werden. Aber auch in der Jugend haben wir international sehr erfolgreiche Paare, die gute Chancen auf einen der vorderen Plätze haben.
WirtschaftsKRAFT: Was bedeutet Ihnen persönlich der Goldstadtpokal?
Bernd Roßnagel:
Die Veranstaltung bedeutet mir sehr viel. Ich habe während meiner aktiven Zeit jedes Jahr beim Goldstadtpokal getanzt und bin seit 2001 in der Organisation tätig. Wie wichtig er mir ist, wurde deutlich, als wir wegen der Corona-Pandemie zwei Jahre aussetzen mussten.
WirtschaftsKRAFT: Wie wichtig ist es für den Verein, dass Tanzsportstars wie Anastasia und Sergiu Maruster jetzt als Trainer aktiv sind?
Bernd Roßnagel
: Nastia und Sergiu haben in unserem Club einen hohen Stellenwert. Wir freuen uns sehr über die Entwicklung der beiden und dass ein Paar unseres Clubs erstens tänzerisch so erfolgreich ist – auch wenn sie für ein anderes Land starten – und zweitens einen so grandiosen Weg bei Let’s Dance bestreiten. Für den Schwarz-Weiß-Club ist es wichtig, neben unseren anderen Trainern die beiden bei uns zu haben.

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