19..12.2024
Die Bereitschaft, flexibel auf die Entwicklungen des Marktes zu reagieren, spiegelt sich in der aktuellen Vorgehensweise wider: dm bereitet sich nicht nur logistisch auf den Marktstart vor, sondern führt auch Gespräche mit relevanten Herstellern und Lieferanten von rezeptfreien Arzneimitteln (OTC-Produkten). Auch Startup-Gründer, die innovative Ideen und Impulse in den Gesundheitssektor bringen, gehören zu den aktuellen Gesprächspartnern.
Wie Bayer erläutert, ist dies ein entscheidender Schritt, um auf mögliche zukünftige Marktentwicklungen reagieren zu können. „Wir bereiten uns logistisch vor, um genau dann starten zu können, wenn die Bedingungen gut und richtig sind“, so Bayer.
Die Vorbereitungen für den Verkauf von OTC-Produkten sieht Bayer als logische Konsequenz auf die Kundenerwartungen. „Seit vielen Jahren sind Gesundheitsprodukte eine unserer Kernkompetenzen,“ so Bayer. Und als Tübingen den Einzelhandel trotz Covid geöffnet halten wollte, habe dm die Vorreiterrolle bei Schnelltestzentren in Deutschland übernommen und mehr als 500 Zentren innerhalb eines Monats realisiert.
Gravierende Veränderungen am Gesundheitsmarkt: Digital und real
Doch der Gesundheitsmarkt steht nicht nur im Zeichen von Krisenbewältigung. Auch ohne ein neues Virus stehen gravierende Veränderungen bevor. Digitale Innovationen wie das E-Rezept, digitale Patientenakten, Health-Tracking und Telemedizin werden die Gesundheitslandschaft weiter transformieren. Doch nicht nur die digitale Welt verändert sich – auch in der „realen“ Welt gibt es signifikante Verschiebungen. So meldete die Tagesschau im November, dass sich das sogenannte Apothekensterben beschleunigt. Täglich schließt statistisch eine Apotheke in Deutschland. Auch die Zahl der Hausärzte nimmt deutlich ab, wie Sebastian Bayer erklärt: „In den nächsten zehn Jahren werden 60 Prozent aller Hausärzte in Rente gehen.“
Selbstvorsorge und gesundheitsbewusste Kunden im Fokus
Trotz dieser Herausforderungen sieht dm die Entwicklungen als Chance. Besonders Prophylaxe, Selfcare, Gesunderhaltung und Longevity (gesundes Altern) gewinnen laut Unternehmensanalysen immer mehr an Bedeutung. Eine aktuelle Verbraucherbefragung zeigt: Drei von vier Deutschen könnten sich vorstellen, rezeptfreie Arzneimittel bei dm zu kaufen oder zu bestellen. Kein anderes Handelsunternehmen in Deutschland erhält laut der Befragung einen derartigen Vertrauensvorschuss. Die Abgabe von rezeptpflichtigen Medikamenten sei seitens der dm-Online-Apotheke allerdings nicht geplant.
pm/tm
19..12.2024
Die Bereitschaft, flexibel auf die Entwicklungen des Marktes zu reagieren, spiegelt sich in der aktuellen Vorgehensweise wider: dm bereitet sich nicht nur logistisch auf den Marktstart vor, sondern führt auch Gespräche mit relevanten Herstellern und Lieferanten von rezeptfreien Arzneimitteln (OTC-Produkten). Auch Startup-Gründer, die innovative Ideen und Impulse in den Gesundheitssektor bringen, gehören zu den aktuellen Gesprächspartnern.
Wie Bayer erläutert, ist dies ein entscheidender Schritt, um auf mögliche zukünftige Marktentwicklungen reagieren zu können. „Wir bereiten uns logistisch vor, um genau dann starten zu können, wenn die Bedingungen gut und richtig sind“, so Bayer.
Die Vorbereitungen für den Verkauf von OTC-Produkten sieht Bayer als logische Konsequenz auf die Kundenerwartungen. „Seit vielen Jahren sind Gesundheitsprodukte eine unserer Kernkompetenzen,“ so Bayer. Und als Tübingen den Einzelhandel trotz Covid geöffnet halten wollte, habe dm die Vorreiterrolle bei Schnelltestzentren in Deutschland übernommen und mehr als 500 Zentren innerhalb eines Monats realisiert.
Gravierende Veränderungen am Gesundheitsmarkt: Digital und real
Doch der Gesundheitsmarkt steht nicht nur im Zeichen von Krisenbewältigung. Auch ohne ein neues Virus stehen gravierende Veränderungen bevor. Digitale Innovationen wie das E-Rezept, digitale Patientenakten, Health-Tracking und Telemedizin werden die Gesundheitslandschaft weiter transformieren. Doch nicht nur die digitale Welt verändert sich – auch in der „realen“ Welt gibt es signifikante Verschiebungen. So meldete die Tagesschau im November, dass sich das sogenannte Apothekensterben beschleunigt. Täglich schließt statistisch eine Apotheke in Deutschland. Auch die Zahl der Hausärzte nimmt deutlich ab, wie Sebastian Bayer erklärt: „In den nächsten zehn Jahren werden 60 Prozent aller Hausärzte in Rente gehen.“
Selbstvorsorge und gesundheitsbewusste Kunden im Fokus
Trotz dieser Herausforderungen sieht dm die Entwicklungen als Chance. Besonders Prophylaxe, Selfcare, Gesunderhaltung und Longevity (gesundes Altern) gewinnen laut Unternehmensanalysen immer mehr an Bedeutung. Eine aktuelle Verbraucherbefragung zeigt: Drei von vier Deutschen könnten sich vorstellen, rezeptfreie Arzneimittel bei dm zu kaufen oder zu bestellen. Kein anderes Handelsunternehmen in Deutschland erhält laut der Befragung einen derartigen Vertrauensvorschuss. Die Abgabe von rezeptpflichtigen Medikamenten sei seitens der dm-Online-Apotheke allerdings nicht geplant.
pm/tm
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