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WirtschaftsKRAFTplus ist in der Tat ein „Plus“ – ein Mehr an Themen, an Hintergründen und an Aktualität. Mit dieser Plattform wird die wirtschaftliche Kompetenz des Standortes Pforzheim medial begleitet und weit in die Region getragen.

Oliver Reitz

Direktor des Eigenbetriebs Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim (WSP)

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Dem Digital Hub Nordschwarzwald „plus“ winkt eine Fördersumme von 950.000 Euro

Die Kompetenz der Hochschule Pforzheim wird für den Digital Hub Nordschwarzwald „plus“ ein wichtiger Baustein sein. Nachdem das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg grünes Licht für die Weiterführung des Projekts signalisiert hat, kann das Konsortium aus 12 Partnern jetzt den Vollantrag für eine ansehnliche Fördersumme stellen. Das Ziel: Die digitale Transformation und die Nutzung von Zukunftstechnologien wie Künstliche Intelligenz (KI) weiter vorantreiben.
Ein guter Tag für den Nordschwarzwald war die Bekanntgabe der Digital Hubs durch das Wirtschaftsministerium. Vorne von links: Carl Christian Hirsch (IHK Nordschwarzwald), Katrin Schindele (MdL, CDU), Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU), Jochen Protzer (WFG-Geschäftsführer), Prof. Dr. Rebecca Bulander (Hochschule Pforzheim), Stefanie Seemann (MdL, Bündnis 90/Die Grünen), Manuela Opel (Landkreis Calw). Hinten von links: Axel Blochwitz (Technologiezentrum Horb), Dr. Hans-Ulrich Rülke (MdL, FDP/DVP), Erik Schweickert (MdL, FDP/DVP), Thomas Blenke (MdL, CDU), Daniel Fissl (WFG-Projektreferent). © Leif Piechowski

22.07.2022

Im Rahmen der Initiative Wirtschaft 4.0 des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus wurde der „Digital Hub Nordschwarzwald „plus“ als einer von 12 regionalen Digital Hubs in Baden-Württemberg durch Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut in Stuttgart prämiert.

Siehe dazu auch Bericht auf WirtschaftsKraft HIER

Wie die Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald GmbH (WFG) als Konsortialführerin mitteilt, erwies sich die Corona-Krise als Booster für die digitale Transformation und zeigte deutlich, wie groß Bedarfe und Herausforderungen waren und immer noch sind.

Innovatives Denken, neue Lösungsansätze und kompetente Partner waren gefragt und so ging im Oktober 2018 der Digital Hub Nordschwarzwald unter der Projektträgerschaft der WFG als einer von zehn regionalen Digital Hubs an den Start.

VIDEO zur Wissensdatenbank des Digital Hub Nordschwarzwald

Die Bilanz der bisherigen Projektaktivitäten kann sich laut WFG sehen lassen: Bis zum Projektende am 31. März 2022 konnte der Digital Hub Nordschwarzwald mit seinen Aktivitäten über 6.000 Teilnehmende verzeichnen. Mehr als 170 Online-Formate wurden durchgeführt, rund 4.300 Unternehmen wurden mit den Hub-Angeboten erreicht, nahezu 160 Digitalisierungsprojekte mit Unternehmen und 74 Kooperationen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft konnten angestoßen werden.

Und die Erfolgsgeschichte geht weiter, so die WFG: Mit dem Ziel, Baden-Württemberg auch im digitalen Zeitalter als führenden Innovations- und Wirtschaftsstandort zu erhalten, ist die Unterstützung durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg den Digital Hub Nordschwarzwald „plus“ nach erfolgter Beantragung mit einer Fördersumme in Höhe von 950.000 Euro in greifbare Nähe gerückt. Als wichtiger Teil eines schlagkräftigen Digital Hub Netzwerkes im Land soll der Hub in der Region Nordschwarzwald die digitale Transformation und die Nutzung von Zukunftstechnologien wie Künstliche Intelligenz (KI) weiter vorantreiben und kann jetzt den sogenannten Vollantrag stellen.

Jochen Protzer, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald GmbH (WFG). ©wfg

Erklärtes Ziel ist es, dass durch die Vernetzung verschiedener Wissensbereiche und Akteure sowie durch den Wissenstransfer und die Bereitstellung adäquater Infrastruktur vorhandene Stärken der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) mit neuen technologischen Möglichkeiten verknüpft und neue Wertschöpfungspotentiale erschlossen werden. Unter Einbeziehung der Hub-Experten sollen Unternehmen für die digitale Transformation sensibilisiert und den neuesten Technologien nahegebracht werden. 

„Wir freuen uns sehr über diese Prämierung und die damit verbundene Wertschätzung“, so Jochen Protzer, Geschäftsführer der WFG. „Durch diese Förderzusage können wir mit dem Digital Hub Nordschwarzwald „plus“ unsere bisherigen Anstrengungen fortsetzen und intensivieren, um die Digitalisierung in der Region zügig voranzubringen und den Nordschwarzwald als attraktiven Wirtschaftsstandort weiter zu stärken“, so Jochen Protzer weiter.

Helmut Riegger, WFG-Aufsichtsratsvorsitzender und Calwer Landrat. ©GerdLache

Aufsichtsratsvorsitzender Helmut Riegger führt aus: „Die Herausforderungen der Wirtschaft und unserer heimischen Betriebe ist größer denn je. Es hat sich gezeigt, dass sich die digitale Transformation durch sämtliche Branchen zieht und für ein erfolgreiches Fortbestehen unserer Unternehmen essentiell ist. Daher brauchen wir diese wichtigen Anlaufstellen im Nordschwarzwald als Stütze in diesem dynamischen Umfeld. Im Sinne eines nachhaltigen Ansatzes stand von Beginn an die Weiterführung des Projektes über den ersten Projektzeitraum hinweg im Fokus.“

Der Digital Hub Nordschwarzwald „plus“ positioniert sich an den drei bisherigen Standorten Horb, Nagold und Pforzheim. Durch die involvierten Partner, vor allem die Hochschule Pforzheim mit ihrer Expertise im Bereich der Digitalisierung und der Künstlichen Intelligenz, ist die Kompetenz und Leistungsfähigkeit des Digital Hubs in hohem Maße gegeben. Die bewährte Zusammenarbeit aller beteiligten Akteure wird auch in der nun folgenden Projektlaufzeit fortgesetzt. Dabei soll auch die Kooperation mit dem Campus Schwarzwald (Centrum für Digitalisierung, Führung und Nachhaltigkeit) vertieft werden.

(pm/gel)


Der Digital Hub Nordschwarzwald „plus“

… soll im Oktober 2022 in Nachfolge zum Digital Hub Nordschwarzwald als einer von zwölf regionalen Digital Hubs starten, mit dem Ziel, Baden-Württemberg auch im digitalen Zeitalter als führenden Innovations- und Wirtschaftsstandort zu stärken. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus unterstützt das Förderprojekt im Rahmen der Initiative Wirtschaft 4.0.

Der Digital Hub Nordschwarzwald „plus“ wird getragen von 12 Konsortialpartnern und steht in der Projektträgerschaft der Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald. Mit seinen drei Standorten Pforzheim, Nagold und Horb bietet der Digital Hub passgenaue Informations- und Unterstützungsangebote für kleine und mittelständische Unternehmen sowie für Existenzgründer und Start-ups und agiert als Plattform für Erfahrungsaustausch, Wissenstransfer, Beratung und Kollaboration.

Als zentrale Anlaufstelle für alle Themen im Bereich Digitalisierung eröffnet er Netzwerkmöglichkeiten und bietet einen Mehrwert für die regionale Wirtschaft.

©WFG/GerdLache

Die 12 Konsortialpartnern des Digital Hub Nordschwarzwald „plus“ sind:

  1. Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald GmbH (WFG) als Konsortialführerin
  2. Industrie- und Handelskammer (IHK) Nordschwarzwald
  3. Handwerkskammer Karlsruhe
  4. Hochschule Pforzheim
  5. Regionalverband Nordschwarzwald
  6. Sparkasse Pforzheim Calw
  7. Enzkreis
  8. Landkreis Calw
  9. Landkreis Freudenstadt
  10. WSP – Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim
  11. Stadt Horb am Neckar
  12. Technologiezentrum Horb am Neckar

Statements von Partnern und Politik

Martin Keppler, Hauptgeschäftsführer, IHK Nordschwarzwald: „Wir freuen uns, dass die Region die Zusage des Wirtschaftsministeriums für das „Digital Hub Plus“ erhalten hat und wir damit die erfolgreiche gemeinsame Arbeit in diesem Projekt fortsetzen können. Vor allem für die kleinen und mittleren Unternehmen in der Region Nordschwarzwald ist die digitale Transformation ein zentrales Zukunftsthema – das zeigte sich bereits in den vergangenen Jahren in der hohen Nachfrage nach Digitalisierungs- und Innovationsberatungen.

Zu Beginn der Corona-Krise diente der Digital Hub Nordschwarzwald als eine zentrale Anlaufstelle für dringliche Digitalisierungsvorhaben. Allein am Standort Nagold wurden beispielsweise 54 umgesetzt, 30 Veranstaltungen und 90 Onlineberatungen realisiert. Das zeigt: Unternehmen und Gründende wollen hier durchstarten. Mit dem Digital Hub plus möchten wir als IHK uns daher weiterhin finanziell wie personell umfangreich einbringen und das Angebot mitgestalten – nun mit Fokus auf eine nachhaltige und ganzheitliche Digitalisierungsstrategie, um die Wettbewerbsfähigkeit der Region Nordschwarzwald in disruptiven Zeiten zu fördern. Themen wie Cybersecurity, Künstliche Intelligenz und Innovationsmanagement müssen nachhaltig verknüpft werden, um die Wirtschaft bestmöglich und entlang ihrer Bedarfe zu unterstützen.“

Axel Blochwitz, Geschäftsführer, Technologiezentrum Horb am Neckar: „Die Aufbauarbeit in Horb das Digital Hub als Standort aufzubauen hat sich gelohnt. Das Technologiezentrum Horb wird zusammen mit Partnern weitere 3 Jahre die Digitalisierung der Region Horb vorantreiben können und die einheimische Wirtschaft zukunftsfähiger unterstützen. Ein Dank gilt nicht nur dem Wirtschaftsministerium, sondern auch den Gremien und Unterstützern vor Ort und unseren Gesellschaftern, vor allem aber der WFG Nordschwarzwald für Vorbereitung und Abwicklung.“

Markus Epple, Geschäftsbereichsleiter Wirtschaftsförderung, WSP: „Die Stadt Pforzheim, vertreten durch Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim, freut sich mit dem Digital Hub Standort Pforzheim, zusammen mit den Konsortialpartnern wieder ein Bestandteil des Digital Hub Nordschwarzwald zu sein.“

Felix Herkens, MdL (Bündnis 90/DIE GRÜNEN): „Der Digital Hub Nordschwarzwald ist eine Perle für unsere Region, schließlich unterstützt er unsere kleinen und mittelständischen Unternehmen bei der dringenden Digitalisierung. Diese Zukunftsfähigkeit stärkt den Nordschwarzwald nachhaltig!“

Stefanie Seemann, MdL (Bündnis 90/DIE GRÜNEN): „Der Digital Hub Nordschwarzwald hat sich in den vergangenen Jahren zu einer wichtigen Einrichtung für Unternehmen entwickelt. Ich freue mich sehr, dass diese Arbeit fortgeführt wird und die Unternehmen in der Region damit weiter unterstützt werden können.“

Thomas Blenke, MdL (CDU): „Wir im Nordschwarzwald haben uns gemeinsam auf den Weg gemacht, die „digital mountains“ Baden-Württembergs zu werden. Das funktioniert, weil wir alle gemeinsam an einem Strang ziehen und das Land uns deshalb kräftig unterstützt! Gemeinsam gestalten wir Zukunft!“

Katrin Schindele, MdL (CDU): „Für mich ist es ganz besonders wichtig, dass die Zusammenarbeit und der Austausch zwischen den Hochschulen und der Wirtschaft vor Ort, durch die „Digital Hubs“ weiter gestärkt und vorwärts gebracht werden kann. Ein gutes Zeichen für unseren wirtschaftlichen Standort, für unsere Zukunftsfähigkeit. Die Region Nordschwarzwald ist auf einem guten Weg, in das Förderprogramm des Wirtschaftsministeriums aufgenommen zu werden.“

Bernd Gögel, MdL (AfD): „In Zeiten von vielen schlechten Nachrichten ist das mal eine gute. Als Abgeordneter aus dem Enzkreis freue ich mich über die Prämierung des Digital Hubs Nordschwarzwald. Sie sind elementar für die Digitalisierung der Wirtschaft und damit für deren Wettbewerbsfähigkeit.“

Miguel Klauß, MdL (AfD): „Unsere Region Nordschwarzwald hat viele kluge Köpfe und viele fleißige kleine und mittlere Unternehmen. Damit sich diese Köpfe und Unternehmen weiterhin frei, innovativ und kreativ entfalten können, sind der Aufbau einer funktionierenden und schnellen digitalen Infrastruktur und die Vermittlung digitaler Fähigkeiten und die gegenseitige Vernetzung unabdingbar. Mit der Anerkennung der Leistung des Projektantrages Digital Hub Nordschwarzwald ist hier ein großer wichtiger Schritt getan.

 Ich danke Frau Wirtschaftsministerin Dr. Hoffmeister-Kraut für diese für unsere regionale Wirtschaft bedeutsame Entscheidung! Das zeigt auch, es war und ist wichtig und auch lohnend, sich für unsere Region Nordschwarzwald in Stuttgart einzusetzen. Ich freue mich über diesen Erfolg und die Stärkung der Digitalisierungszentren in Horb, Nagold und Pforzheim!“

Dr. Hans-Ulrich Rülke, MdL (FDP/DVP): „Ich gratuliere dem Konsortium des „Digital Hub Nordschwarzwald plus“ sehr herzlich zu seiner Prämierung! Die digitale Transformation stellt eine große Herausforderung für die Wirtschaft, insbesondere aber für kleine und mittlere Unternehmen sowie StartUps und Existenzgründer dar. Eine zielgerichtete Beratung und Begleitung ist daher ein wichtiger Beitrag zur Stärkung der Innovationskraft. Der Digital Hub Nordschwarzwald leistet dies bereits seit 2018 für Pforzheim und die Region. Ich freue mich daher, dass er nun die Chance zur Weiterentwicklung seines Konzepts und seiner Angebote erhält“.

Prof. Dr. Erik Schweickert, MdL (FDP/DVP): „Die erneut erfolgreiche Bewerbung der Region Nordschwarzwald für einen Digital Hub zeigt, dass unsere Region auf dem richtigen Weg ist und die Zukunftstechnologie KI vorangebracht wird. Gerade der ausgeprägte und starke Mittelstand wird davon langfristig profitieren.“

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