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Oliver Reitz

Direktor des Eigenbetriebs Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim (WSP)

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Ausbildung im Tourismus ist angesagt

Die Industrie- und Handelskammern (IHKs) sowie der Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Baden-Württemberg verkündeten Mitte Januar 2024, dass sich die Ausbildungszahlen in den Tourismusberufen im zweiten aufeinanderfolgenden Jahr erheblich verbessert haben. Insgesamt seien im vergangenen Jahr rund 3.100 junge Leute in ihre duale Ausbildung in der Reisebranche und im Gastgewerbe gestartet.
Erheblicher Anstieg der Auszubildenden in Tourismusberufen in Baden-Württemberg. Symbolbild. Foto: © DEHOGA/Cordula Giese

06.02.2024

„Das sind 18 Prozent mehr als noch im Vorjahr und nach Jahren der Stagnation und des pandemiebedingten Rückgangs wieder auf dem Stand von 2014“, so Tanja Traub, Hauptgeschäftsführerin der IHK Nordschwarzwald, die im Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertag (BWIHK) für den Tourismus federführend ist.

Besonders erfreulich sei die Situation im Hotel- und Gaststättengewerbe Baden-Württembergs, wo derzeit 5.839 junge Menschen in Ausbildung sind. Dies entspreche einem Anstieg von 17,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und liege fast wieder auf dem Niveau von 2019, dem letzten Jahr vor der Corona-Krise.

Die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge im baden-württembergischen Gastgewerbe sei 2023 um 18 Prozent auf 2.911 gestiegen.

„Dass wir nunmehr im zweiten Jahr in Folge eine sehr positive Entwicklung sehen, ist ermutigend und zeigt, dass Gastronomie und Hotellerie attraktive Perspektiven für junge Menschen bieten“, betont DEHOGA-Landesvorsitzender Fritz Engelhardt. Jetzt gelte es, die Chancen, die eine Berufsausbildung im Gastgewerbe gerade auch für junge Menschen ausländischer Herkunft biete, bestmöglich zu nutzen. „Dieser Herausforderung stellen wir uns als weltoffene Branche gerne“, betont Engelhardt. In den DEHOGA Campus-Standorten in Calw und in Bad Überkingen, wo Auszubildende während ihrer Berufsschule-Blockunterrichtswochen untergebracht sind, habe man dafür sehr gute Bedingungen. Passend zum Motto des CMT-Tourismustages ‚Innovation‘ betonte Engelhardt: „In einem herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld braucht es mehr denn je die Fähigkeit zum Wandel und zur Innovation – und das geht nur mit gut ausgebildeten Fachkräften.“

IHK-Hauptgeschäftsführerin Tanja Traub ergänzt: „Es braucht frische, kreative Köpfe, die vielleicht auch mit einer ganz anderen Sicht der Dinge die Themen der Zukunft anpacken und Chancen ergreifen. Veränderung und Innovation wird gerade in Dienstleistungsbranchen wie dem Tourismus von Menschen gemacht – von den tatkräftigen Unternehmerinnen und Unternehmern im Land und von den kreativen Köpfen, die in der Branche arbeiten.“

pm/tm

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