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WirtschaftsKRAFTplus ist in der Tat ein „Plus“ – ein Mehr an Themen, an Hintergründen und an Aktualität. Mit dieser Plattform wird die wirtschaftliche Kompetenz des Standortes Pforzheim medial begleitet und weit in die Region getragen.

Oliver Reitz

Direktor des Eigenbetriebs Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim (WSP)

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16+ im Gespräch mit Sebastian Murgul, Gründer und CEO Klangio

Gespielt, gehört, gedruckt. Software made in Karlsruhe verwandelt mit Hilfe von KI Musikaufnahmen in Notenblätter. Im Interview mit WirtschaftsKRAFT stellte sich Gründer Sebastian Murgul unserem etwas anderen Faktencheck.
Sebastian Murgul, Gründer und CEO Klangio. Seine Vision ist es KI auch in der Musikwelt zu etablieren. Foto: Klangio

Sebastian Murgul ist externer Doktorand am KIT in Karlsruhe, Hobbymusiker und Tüftler. Die Idee von Klangio rührt eigentlich aus einer netten Geste gegenüber seiner kleinen Schwester. „Meine Schwester wollte gerne einen eingespielten Song auf ihrem Keyboard nachspielen. Daher habe ich die Noten mittels eines Oszilloskops einzeln gemessen und transkribiert. Das hat sowohl Zeit, aber auch Nerven gekostet, weshalb ich mich fragte, ob dies nicht auch einfacher ging“. Die Idee zu Klangio war geboren. Das Unternehmen, dass sich Produkten rund um die Transkription von Audiodateien verschrieben hat, führt Sebastian Murgul gemeinsam mit Freund Alexander Lüngen. Mit Hilfe ihres KI-Algorithmus wollen die beiden die Musikwelt revolutionieren. Sie wollen Musizierenden ein intuitives Werkzeug an die Hand geben, um ihre Kompositionen in fertige Notenblätter zu verwandeln.

"Ich möchte dazulernen und mich weiterentwickeln. Selbst wenn mal etwas nicht direkt gelingt, bin ich zumindest eine Erfahrung reicher."
Sebastian Murgul, Gründer und CEO von Klangio

1.Wann stehen Sie in der Regel morgens auf?

Um 6:20 Uhr klingelt der Wecker. Als erste Amtshandlung wird direkt die erste Kanne Kaffee aufgebrüht.

2. Sind Sie ein Frühstückstyp und falls ja, was geht immer?

Das Frühstück ist für mich die wichtigste Mahlzeit des Tages. In der Regel gibt es eine Schüssel Müsli, am Sonntag gerne auch mal ein Laugencroissant mit Frischkäse und Spiegelei.

3. Was ist Ihr Lieblings Büro-Outfit?

Wenn es keinen Auswärtstermin gibt, bin ich eher bequem gekleidet. Hausschuhe, Jeans und ein Nerd-Shirt. There is no place like 127.0.0.1!

4. Der erste Klick am Morgen, gilt welcher Seite?

Mein erster Klick gilt unserem Growth-Dashboard. Auf diesem finde ich auf einen Blick die wichtigsten KPIs und kann direkt sehen, ob wir on track sind.

5. Zu welcher Tageszeit sind Sie am produktivsten?

Ich bin vom Schlaftyp Lerche. Vormittags bin ich am produktivsten. Wenn ich in meinem Flow bin, spielt die Tageszeit allerdings keine Rolle mehr.

6. Fixer Arbeitsplatz oder smart office?

Den Vormittag verbringe ich meistens im Homeoffice an meinem Schreibtisch. Nach dem Mittagessen spaziere ich dann zu unserem Büro auf dem Alten Schlachthof in Karlsruhe.

7. Digital Tools gibt es viele, welches ist Ihr Favorit?

Das wichtigste Tool für mich ist Trello. Damit strukturiere ich meinen Arbeitsalltag, sodass ich nicht den Überblick verliere.

8. Wer war / ist für Sie ein Vorbild?

Ein Vorbild, das mich seit meiner Kindheit geprägt hat, ist der Erfinder-König Artur Fischer. Daneben faszinieren mich auch die großen Pionier*innen des Computerzeitalters.

9. Die beste Strategie gegen unproduktive Meetings?

Wenn sich die Diskussion im Kreis dreht und wir nicht vorankommen, hilft nur eins: weiter zum nächsten Punkt.

10. Wie überleben Sie einen richtig schlechten Tag im Büro?

Ein Snack, um die Laune zu heben, und am Abend ein schönes Feierabendbier!

11. Was inspiriert Sie?

Mich inspiriert es, Lösungen für Probleme zu finden. Jedes Problem ist ein Rätsel, das darauf wartet, gelöst zu werden.

12. Beruf und Familie lässt sich gut vereinbaren? Wo sehen Sie Handlungsbedarf?

Das klappt wunderbar, meine Freundin und ich sind ein eingespieltes Team.

13. Was ist Ihnen mal gehörig misslungen?

Ich habe mal versucht, ein Schokoladenbier zu brauen. Der Kakaoanteil war viel zu hoch und es hat scheußlich geschmeckt.

14. Lieblingsfilm?

“Vorbilder?!” mit Paul Rudd und Sean William Scott.

15. Wen würden Sie gerne einmal treffen und was würden Sie dann gerne mit dieser Person diskutieren?

Ich würde sehr gerne einmal Bill Gates treffen und mich mit ihm über die Zukunft der Energieversorgung unterhalten.

16. Was wollten Sie als Kind werden?

Erfinder.

Angenommen Sie treffen auf eine fremde Person, die sie besser kennt, als Sie sich selbst, fänden Sie das spannend oder gruselig?

Spannend, von dieser Person könnte ich einiges über mich dazulernen.

Das Interview führte Tanja Meckler.

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