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WirtschaftsKRAFTplus ist in der Tat ein „Plus“ – ein Mehr an Themen, an Hintergründen und an Aktualität. Mit dieser Plattform wird die wirtschaftliche Kompetenz des Standortes Pforzheim medial begleitet und weit in die Region getragen.

Oliver Reitz

Direktor des Eigenbetriebs Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim (WSP)

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16+ im Gespräch mit Christian Olma, Mitgründer Olmatic

In unserer etwas anderen Interviewreihe 16+ gewährt uns diesmal Christian Olma, Mitgründer Olmatic (Freudenstadt/Nagold) ein paar spannende Einblicke.
Christian Olma, Mitgründer Olmatic. Foto: Olmatic

26.10.2022

"Die Erzeugung und Nutzung von Energie ist stand Heute nicht ansatzweise nachhaltig. Die dadurch entstehenden CO2-Emmissionen gefährden unsere natürliche Lebensgrundlage. Der immense Ressourcenverbrauch gefährdet unsere Welt von Morgen. Wir stehen vor einer der größten Herausforderungen unserer Zeit. Mein Antrieb ist die Mitgestaltung von Lösungen und Aufbau junger Pioniere zur effizienten Energieverwendung und der dadurch dringend benötigten Minderung der Kohlendioxid-Emissionen. Ich will etwas bewirken – die Zukunft beeinflussen."
Christian Olma

Christian Olma ist einer der drei Gründer-Brüder von Olmatic. Im Jahr 2016 gründeten die Brüder Patrick, Christian und Tobias Olma das Unternehmen. Mit einer disruptiven Klimaschutz-Technologie erregt das junge Unternehmen aktuell große Aufmerksamkeit und steht nicht umsonst im Finale um den Deutschen Nachhaltigkeitspreis. Christian steht für ein modernes Marketing, welches durchaus auch ein wenig aggressiv gestaltet sein kann. Abgesehen von einer zweijährigen „Auszeit“ im Sportmarketing Bereich, ist er viele Jahre in der Wirtschaft für internationales Brand Building aktiv gewesen. Seit Gründung der eigenen Company fokussiert er sich ganzheitlich auf die Themen Marketing & Kommunikation und steht für neuzeitliche Marketingkonzepte, Employer Branding und den Aufbau junger Pioniere mit einem zukunftsorientierten Mindset.

1.Wann stehen Sie in der Regel morgens auf?

In der Regel um 06.30 Uhr. Es sei denn ich schaffe es unter der Woche zum morgendlichen Workout. Da kann es dann schon einmal um 05.00 Uhr sein. Ich bin generell ein Frühaufsteher

2. Sind Sie ein Frühstückstyp und falls ja, was geht immer?

Nicht im Ansatz. Ich frühstücke lediglich sonntags mit meiner Frau und meinem Sohn. Dies wird dann aber auch entsprechend zelebriert 😉.

3. Was ist Ihr Lieblings Büro-Outfit?

Knöchelfreie Chino, lockeres Hemd und passende Sneaker.

4. Der erste Klick am Morgen, gilt welcher Seite?

Kein wirklicher Klick, vielmehr das Öffnen der Outlook-App und das Checken der Mails. Leider.

5. Zu welcher Tageszeit sind Sie am produktivsten?

Vermutlich in den Morgenstunden und spät abends. Allerdings kommt es auch auf die Aufgabe an.

6. Fixer Arbeitsplatz oder Smart Office?

Ich finde die Kombination ganz interessant. Ein fester Arbeitsplatz kann ein Bestandteil eines smarten Office-Konzepts sein. Die Dynamik in unserem Open Office ist sensationell. Wir alle sind zusammen viel agiler und für gewisse Themen kann ich mich trotzdem jederzeit zurückziehen.

7. Digital Tools gibt es viele, welches ist Ihr Favorit?

Ich liebe die Adobe Creative Suite mit all ihren Facetten. Meiner Meinung nach im Bereich des Marketings immer noch ein absolutes Must-Have, auch wenn gewisse Online-Tools in den letzten Jahren einige Prozesse deutlich vereinfacht haben.

8. Wer war / ist für Sie ein Vorbild?

Da gibt es sicherlich viele. Ich bewundere Menschen, die in schwierigen Situationen nach vorne gehen und die Verantwortung übernehmen. Menschen, die etwas bewirken wollen.

9. Die beste Strategie gegen unproduktive Meetings?

Gute Meetings sind kein Hexenwerk. Eine gute Vorbereitung der Agenda erleichtert doch einiges.

10. Wie überleben Sie einen richtig schlechten Tag im Büro?

Mit viel Kaffee und der Hoffnung auf den nächsten Deal-Win, damit wir diesen mit dem gesamten Team feiern können.

11. Was inspiriert Sie?

Mein Sohn.

12. Beruf und Familie lässt sich gut vereinbaren? Wo sehen Sie Handlungsbedarf?

Unsere Familien müssen schon einiges einstecken und die Achterbahnfahrt seit Firmengründung mit uns mitmachen. Es gab viele Höhen und Tiefen – es war ein steiniger Weg. Erfolg muss man sich hart erarbeiten. Wichtig ist der Zusammenhalt.

13. Was ist Ihnen mal gehörig misslungen?

So einiges. Fehler gehören dazu. Man muss nur daraus lernen können.

14. Lieblingsfilm?

Rocky I und II.

15. Wen würden Sie gerne einmal treffen und was würden Sie dann gerne mit dieser Person diskutieren?

Mein zukünftiges Ich. Wir hätten einiges zu besprechen …

16. Was wollten Sie als Kind werden?

Architekt.

Angenommen Sie treffen auf eine fremde Person, die sie besser kennt, als Sie sich selbst, fänden Sie das spannend oder gruselig?

Absolut spannend!

Das Interview führte Tanja Meckler.

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